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Erneuerbare Energien

EEG steigert Solarstrom-Wirtschaftlichkeit

Auf der grundlage des aktuellen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) können Eigentümer von Solaranlagen höhere Überschüsse erzielen, wenn sie möglichst viel Solarstrom direkt vor Ort verbrauchen, statt ihn komplett in das Stromnetz einzuspeisen. Sie müssen weniger Strom einkaufen und erhalten eine zusätzliche Vergütung ab der ersten selbst genutzten Kilowattstunde. Eine nochmals erhöhte Förderung gibt es, wenn mehr als 30 Prozent des Solarstroms direkt verbraucht werden. Herkömmliche Haushalte erreichen diesen Anteil aber oft nicht.

Die neue gemeinsame Lösung von Mastervolt und Stiebel Eltron ermöglicht es nun, den Eigenverbrauch von Solarstrom um acht bis zehn Prozent zu steigern, ohne in Batteriesysteme investieren zu müssen. Dabei treibt der Solarstrom eine Wärmepumpe an, die kostensparend und umweltfreundlich Warmwasser erzeugt.

Die neue Steuerung schaltet die hocheffiziente Wärmepumpe automatisch ein, sobald die Solaranlage ausreichend Strom liefert. Die Wärmepumpe entzieht dann der Umgebungsluft Energie und erwärmt Trinkwasser im integrierten Speicher. Die tagsüber gespeicherte Energie steht anschließend rund um die Uhr zur Verfügung. Mit dem Einsatz von 1 kWh Sonnenstrom werden bis zu 3,5 kWh Wärmeenergie CO2-frei erzeugt und die Effizienz der gesamten Heizanlage wird erhöht.

Die neue Wechselrichter-Steuerung ist nicht nur für die Kombination mit Wärmepumpen geeignet. Sie kann auch dafür eingesetzt werden, um andere Verbraucher gezielt mit Solarenergie zu versorgen und so den Eigenverbrauch zu erhöhen.

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