Erneuerbare Energien
Pflanzen mit Energiepotenzial
Energiepflanzen und biogene Reststoffe können nach Abschätzungen der Bundesregierung bis 2020 bis zu 11 Prozent des deutschen Energieverbrauchs decken. Die Versorgung mit Lebens- und Futtermitteln gefährdet das nicht.
Dass der Anbau von Energiepflanzen die Versorgung mit Lebensmitteln nicht beeinträchtigt, zeigt beispielsweise ein Blick auf die Nutzung von Ackerflächen und Grünland. Von den insgesamt knapp 17 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzflächen in Deutschland sind nur zehn Prozent von Energiepflanzen belegt – 60 Prozent hingegen von Futtermitteln für die Tierzucht. Bis 2020 können die Flächen für Bioenergie auf 3,7 Millionen Hektar ansteigen, ohne Gefahr für die Nahrungsmittelproduktion.
"Landwirtschaftliche Rohstoffe sind eine echte Alternative zu fossilen Energien", sagte Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, anlässlich der Vorstellung der neuen Broschüre "Der volle Durchblick in Sachen Energiepflanzen".
Der Anbau von Energiepflanzen wie Mais, Raps und Co. sei aber auch Vorwürfen wie Flächenverbrauch, Preistreiberei oder Regenwaldzerstörung ausgesetzt. Viele dieser Vorurteile halten jedoch laut Mayer einer näheren Überprüfung nicht stand.
Die neue Broschüre der Agentur für Erneuerbare Energien und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) entkräftet Vorbehalte gegenüber Energiepflanzen mithilfe fundierter Daten und Fakten.
Quelle und Bezug der Broschüre: www.unendlich-viel-energie.de
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