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Wintergarten

Technik im Wintergarten: Lüftung - Heizung - Klimatisierung

Ein Wintergarten hebt den Wohnkomfort - jedoch nur, wenn das Raumklima angenehm ist. Die Beherrschung und Steuerung des Raumklimas gehört zu den technischen Herzstücken eines Wohn-Wintergartens. Wer nur einmal im Jahr in ein in der prallen Sonne geparktes Auto gestiegen ist, kann sich vorstellen, welche Temperaturen bei Sonnenschein schnell in einem Wintergarten entstehen können.
Die Hitze des Sommers und die Kälte des Winters machen sich hier am unmittelbarsten bemerkbar und beeinflussen das Raumklima. Damit ein Wohlfühlklima für Menschen und Pflanzen erreicht wird, kommen der Be- und Entlüftung, der Beheizung und Beschattung eine zentrale Rolle im Wintergartenbau zu.


Messgrößen für das Klima im Wintergarten ...

... sind Luftfeuchtigkeit, Innen- und Außentemperatur sowie die Temperaturverteilung. Diese Größen müssen immer in Verbindung miteinander gesehen werden, denn die Luftfeuchtigkeit ändert sich automatisch, wenn sich auch die Temperatur ändert: Je kälter die Luft, desto weniger Feuchte kann sie aufnehmen. An kühleren Stellen bildet sich die Feuchtigkeit als Kondenswasser. Sind die Heizkörper nicht an den kältesten Stellen angeordnet, bildet sich nicht die richtige Luftzirkulation und es entstehen Unterschiede in den Oberflächentemperaturen der Bauteile mit Kondensierung der Luftfeuchtigkeit. Optimales Raumklima wird angenommen, wenn die Temperatur bei 20 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 30 bis 65 Prozent liegt.


Lüftung zwingend erforderlich

Lüftung und Beschattung ergänzen sich, können sich aber nicht ersetzen. Unterschieden wird zwischen thermischer Lüftung und motorischer Lüftung. Die thermische oder natürliche Lüftung ist die einfachste Lösung, bei der das physikalische Gesetz ausgenutzt wird, dass erwärmte Luft nach oben steigt. Dach- oder Seitenfenster im oberen Bereich führen diese Luft nach außen, während durch Öffnungen im unteren Bereich frische Luft in den Raum strömt. Die motorische Lüftung wird über Lüftungssysteme abgewickelt, die in der Regel auch den Anforderungen an Wärmedämmung, Wasserdichtigkeit usw. eines Wintergartens entsprechen.


Heizung für Ganzjahreskomfort

Zu berücksichtigen ist, ob der Wintergarten als zusätzlicher Wohnraum genutzt wird und mit tropischen Pflanzen bestückt ist oder ob er mehr als ein thermisch getrennter Bereich für subtropische Pflanzen dient. Soll der Wintergarten aber das ganze Jahr auch von Menschen bewohnt werden, muss eine Heizung integriert werden. Hier bieten sich verschiedene Systeme an. Im Hinblick auf den Einbau ist es am einfachsten, die Heizung für den Wintergarten an das bestehende Heizsystem anzuschließen. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass die spezifischen Bedingungen eines Wintergartens in die Berechnung der Heizleistung einfließen.
Eine Möglichkeit für den Wintergarten ist die Kombination von Fußboden- und Konvektorenheizung. Die Fußbodenheizung fährt dabei die Grundlast und hält diese auf einer bestimmten Mindesttemperatur. Wenn Sie den Wintergarten nutzen wollen, brauchen die Konvektoren nur noch die Restwärme liefern. Sie können daher kleiner und unauffälliger sein, als wenn sie den ganzen Heizenergiebedarf des Wintergartens decken müssten. Speziell für die besonderen Bedingungen des Wintergartens entwickelt wurden Wärmepumpen. Die Aggregate sind oftmals eine gute Lösung, denn sie regulieren das Klima im Wintergarten selbstständig, heizen oder kühlen je nach Bedarf. Außerdem nutzen sie kostenlose Energie aus der Umwelt und arbeiten ökologisch sparsam. Wärmepumpen können im Winter heizen, im Sommer kühlen und auf eine bestimmte Temperatur programmiert werden.
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Kommentare:
effi123, 15-03-09 13:37:
Hallo,

für den Wintergarten gibt es jetzt die optimale Heizung:

Wintergarten-Heizung mit Heizleisten

- Die Wärme steigt direkt an den inneren Glasflächen auf.
- Die Strahlungswärme erwärmt dann gleichmäßig Menschen, Wände, Fussböden, Decken, Möbel, usw. .
- Kaum Konvektion (Luftverwirbelung) sondern fast nur Strahlungswärme
- Hält die Kaltluft von den Scheiben gegen den Raum ab
- Verhindert Kondenswasserbildung und Schimmelbildung
- Die hohe Leistungsfähigkeit der Heizleisten (bereits 300 Watt je Laufmeter bei nur 60°C Vorlauftemperatur) genügen dem Wärmebedarf.
- Sehr geringer Platzbedarf durch die kleine Konstruktion (nur 7cm tief und 12cm hoch).
- Feines Design mit farblich nach Wunsch gewachstem Edelholz.
- Kann auch nachträglich einfach eingebaut werden.
- Wird einfach an die vorhandenen Heizleitungen angeschlossen.

Alle Informationen unter www.radiasancal.de .

MfG
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