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Wintergarten

Tipps für den Glasanbau

Den Traum vom Glashaus erfüllen und dabei sparen.
Foto: Atelier Wildburger
Bei der Planung eines Wintergartens, der energetisch sinnvoll ausgelegt sein soll sollten Sie unbedingt einen Fachmann beauftragen.  Nur wenn alle Komponenten richtig aufeinander abgestimmt sind, kann der Wintergarten einen Beitrag zur Energieeinsparung liefern. In Deutschland scheint die Sonne durchschnittlich 1.300 bis 2.000 Stunden im Jahr. So kann eine Energiemenge von rund 800 bis 1.200 kWh pro Quadratmeter erreicht werden. Grundlage für eine passive Solarenergienutzung.





  • Der Wintergarten kann als Pufferzone dienen: Im Winter fängt er die kalte Außenluft auf, bevor sie in den beheizten Innenräumen des Hause dringt. Die Fassade ist so vor unmittelbaren Witterungseinflüssen geschützt.

  • Damit der Wintergarten als Schutz des Hauptgebäudes dienen kann, muss der Wintergarten eine eigene Klimazone bilden. Das bedeutet, eine thermische Trennung vom Hauptgebäude. Die energiesparende Wirkung ist bei Tag und Nacht gegeben - auch ohne direkte Sonneneinstrahlung.

  • Außerdem: Sonneneinstrahlung und damit Wärmegewinn hängen vom Sonnenstand und Einstrahlwinkel ab. Um auch im Winter Sonne einfangen zu können, ist eine große Dachschräge sinnvoll.

  • Moderne Verglasungen sind auf die Gesetze der Wärmestrahlung hin konzipiert worden. Sie tragen auf der Innenseite der Scheibe eine hauchdünne unsichtbare Metallschicht. Sie lässt zwar die Wärmestrahlen nach innen, reflektiert aber die Wärmestrahlen nach innen zurück, so dass diese nicht nach außen dringen können.

  • Auch die Materialwahl von Wand und Boden spielt eine Rolle: Empfehlenswert sind z.B. Kork, Holz, Fliesen oder Marmor, die Wärme speichern.

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