
Tipps
Solarstrom selber nutzen
Die Ingenieure des Osnabrücker Unternehmens E3/DC präsentieren eine innovative Eigenstromspeicherung.
Eine kompakte Einheit bildet das Energy Storage®System von E3/DC sowohl für den Eigenverbrauch als auch die Speicherung und die Einspeisung von Strom aus der heimischen Fotovoltaik-Anlage. (Fotos: E3/DC)
Staatliche Förderung
Gegenüber der zurzeit weit verbreiteten direkten Einspeisung des Solarstroms weise dieser Ansatz deutliche Vorteile für den Betreiber auf, heißt es beim Hersteller. Dies gelte besonders für den deutschen Markt, wo neben der Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Netz auch der Eigenverbrauch staatlich garantiert gefördert wird.Technik
Technischer Kern des Energy Storage® Systems für die dreiphasige Versorgung von Eigenheimen und Kleinbetrieben im Leistungsbereich von 5-20kW ist die Verschmelzung von Solarwechselrichter und Batteriewechselrichter.Die Netzsteuerung, sämtliche Energiemessungen, die elektrische Absicherung und die Batteriesteuerung sind im Leistungsmodul integriert. So arbeitet das System batterietypunabhängig und steuert die gesamten Hausverbraucher zentral zu.
Das System für Eigenheime und Kleingewerbebetriebe ist auf die tägliche Versorgung mit realer Eigenstromquote von deutlich über 50% ausgelegt, so dass zwischen 65-100% des gesamten täglichen Hausstroms selbst verbraucht werden.
Die notwendigen Schnittstellen des Grid-Computers zum Internet, durch die der Betreiber neue Applikationen für das Kraftwerk ganz einfach nachladen kann, sind bereits integriert. So ist das System auf einen langfristigen Betrieb – über 20 Jahre – ausgelegt.
Speicherkapazität
Die Einheit findet im Keller, Hauswirtschafts- oder Abstellraum Platz. Der Energiebedarf für einen kompletten Tag liegt in einem durchschnittlichen Haushalt bei ca. 12 bis 15 kWh. Das System nimmt mit ca. 5 kWh die Energie auf, die über den Direktverbrauch hinausgeht.Dabei wird die Verwendung des selbsterzeugten Stroms laut Gesetz für den Vorrang der Erneuerbaren Energien (EEG) staatlich prämiert. „Überschüssige“ Energien werden durch den Wechselrichter in das
öffentliche Netz eingespeist, wodurch ebenfalls Einnahmen für den Betreiber erzielt werden. Zu Zeiten, in denen die Energieversorger weniger Strom absetzen und entsprechend reduzierte Tarife anbieten, ist es wiederum günstiger, den Speicher für den späteren Bedarf aufzuladen.
Dezentrale Versorgung
„Der Trend geht eindeutig in Richtung dezentrale Versorgung“, so Peter Gutendorf, Leiter der Entwicklung von E3/DC weiter: „Es ist sicher ein Umbruch für den Energiemarkt, Energie im Haus zu speichern.“Die Eigenstromspeicherung der Haushalte entlaste auch die Energie-Unternehmen und ihre Stromnetze, weil sie zukünftig Spitzenlasten besser verteilen können und speist aufgrund des Eigenverbrauchs deutlich flexibler und weniger Strom ein.
Weitere Infos: www.e3dc.com
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Solar- und Batteriewechselrichter sind mit einem Hochleistungs-Grid-Computer kombiniert, der durch Internet-Schnittstellen für die Steuerung ausgestattet ist.
Optimal vernetzt sind PVAnlage, Stromspeicher und Verbraucher über das intelligente Energy Storage®System, da bei Bedarf auch günstiger Strom aus dem Netz zwischengespeichert werden kann.
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