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Baustoffe

Geborgenheit & Wohlbefinden durch gesundes Bauen

Wohngesundes Bauen und ein schadstofffreies Heim sind für eine Mehrzahl deutscher Bauherren und Modernisierer das A und O beim Planen und Umsetzen ihrer Wohnträume. Nicht selten fehlt es an den nötigen Wissensgrundlagen bzw. unabhängigen Betreuern. Wer jedoch ökologisch vorteilhaften Baustoffen den Vorzug geben möchte, braucht darüber detaillierte Informationen, um individuell effektiv bauen und sanieren zu können.
Hier einige interessante Aspekte:

Holz aus heimischen Wäldern ist ein idealer Baustoff, Tropenholz sollte man dagegen nur verwenden, wenn es nachweislich im ökologisch unbedenklichen selektiven Holzeinschlag gewonnen wurde. Holzhandel und Zimmereien geben in der Regel Auskunft über die Herkunft des Holzes, das sie verarbeiten.


Großformatige Blöcke aus Porenbeton haben sehr gute Dämmwerte, sind tragfähig, vielseitig und leicht zu verarbeiten. Die marktüblichen Steine sind weich, weiß und von tuffähnlicher Struktur. Insgesamt sind diese Steine nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch wegen der günstigen Kosten eine sinnvolle Alternative zu anderen Baustoffen.


Lehm ist nicht nur der älteste und gesündeste Wandbaustoff - er ist auch ausgesprochen umweltfreundlich. Ohne jede Bauchemie verarbeitet, schafft er ein gutes Raumklima und ist sowohl wärmespeichernd als auch wärmedämmend. Besonders preisgünstig ist Lehm, wenn er gleich aus der eigenen oder nahe gelegenen Baugrube gewonnen wird. Das setzt allerdings Sachverstand voraus, denn die Lehmvorkommen haben sehr unterschiedliche Qualitäten.
Es gibt inzwischen eine Reihe von Fachbetrieben, die sich auf die Verarbeitung von Lehm verstehen. Entspricht das geplante Haus den normalen baurechtlichen Vorschriften, gibt es auch keine Probleme mit der Baugenehmigung. Es lohnt sich also, beim Hausbau zu prüfen, wo Lehm eingesetzt werden kann.
Beispiele: für nicht tragende Wände, als Füllmaterial für Decken, als Innenputz, beim Fußbodenaufbau.


Eine Alternative zu Mörtel, der oftmals chemische Zusätze enthält, ist die Mauersteinverbindung mit Dünnbettmörtel. Dieses Verfahren wird beim Kalksandstein-Mauerwerk sowie bei Hochlochziegel- und Porenbeton-Mauerwerk angewendet.
Baubiologen empfehlen Mörtel aus gelöschtem Kalk, Sand und Wasser. Für einen besseren Wärmeschutz ist es ratsam, Mörtel einzusetzen, der die gleiche Dämmfähigkeit wie Stein besitzt. So werden Wärmebrücken im Mauerwerk vermieden.


Ob für die Altbausanierung oder für den Neubau - Mineralische Baustoffe haben sich seit langem bewährt. Traditionell für Putzsysteme im Außenbereich eingesetzt, finden die Bau- und Dämmstoffe aus natürlichen Rohstoffen auch bei der Außendämmung immer häufiger Verwendung.
Mineralische Dämmplatten wurden speziell für die Fassadenmodernisierung entwickelt. Die Platten lassen sich leicht verarbeiten und sorgen zudem für einen deutlich sinkenden Heizenergieverbrauch.
Dadurch verringert sich auch die Umweltbelastung, und so ist die Fassadenmodernisierung nicht nur gelebter Umweltschutz, sondern auch ein Beitrag zur gesunden Lebensqualität. Den Abschluss bildet ein Putzsystem, das direkt auf die Dämmplatten aufgebracht wird und für Wetterbeständigkeit und langfristigen Werterhalt sorgt.


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