
Baustoffe
Perfekte Dämmung: Mineralwolle
Mineralwolle vermeidet Wärmeverluste in solarthermischen Anlagen.
Mineralwolle hat sich aufgrund ihrer Hitze- und Alterungsbeständigkeit für die Verwendung in Solarkollektoren durchgesetzt. Der nicht brennbare Dämmstoff kommt sowohl in Flachkollektoren auf Dächern als auch in Solarkraftwerken zum Einsatz.
Flachkollektoren wandeln die Energie der Sonne um. So werden zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung oder Schwimmbaderwärmung genutzt.
Funktion
In einem Flachkollektor transformiert ein Absorber die einfallende Sonnenstrahlung in Wärme und gibt diese an ein flüssiges Trägermedium ab. Durch ein Röhrensystem gelangt die Flüssigkeit in den Warmwasserspeicher des Hauses.Das Gehäuse des Kollektors ist an den Seitenwänden und der Rückseite idealer Weise mit Dämmstoff aus Mineralwolle ausgekleidet.
Vorteile
- Kaum Wärmeverluste
- Geringes Gewicht
- Sie entwickelt unter Hitzeeinwirkung keine Dämpfe
Industrie
Mineralwolle findet auch Verwendung in den großen Solarkraftwerken Südspaniens. Im Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol, dem größten Solarkraftwerk der Welt, werden die Absorber-Rohre mit Mineralwolle ummantelt. So kann die Temperatur der Wärmeträgerflüssigkeit konstant auf 400 Grad gehalten werden.Privat
Wie kaum ein anderer Stoff schützt Mineralwolle vor Hitze und vor Kälte. Sie bietet optimalen Wärme-, Schall- und Brandschutz vom Keller bis zum Dach, im Neubau und bei der Altbausanierung.Für die Dämmung von Dach und Fassade, der Kellerdecke oder der obersten Geschossdecke sowie im Innenausbau gibt es spezielle Mineralwolle-Produkte. Sie senken den Heizenergieverbrauch deutlich.
Mehr Informationen zum Dämmen mit Mineralwolle finden Sie auf www.der-daemmstoff.de.
Foto: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (1), MEV (1)
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