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Baustoffe

Welcher Baustoff ist der Beste?

Wer bauen, an- oder umbauen will, sollte sich frühzeitig mit der Frage nach dem geeigneten Wandbaustoff beschäftigen. Denn die Wandkonstruktion ist eine endgültige Entscheidung, die nachträglich nicht mehr geändert werden kann.
Foto: Conluto
Jedes Material verfügt über spezielle Eigenschaften. Etwa bei Brand- und Schallschutz, Wärmedämmung und -speicherung, Luftdichtheit, Feuchteverhalten oder Schutz vor Elektrosmog.

Der Ziegel ist der mit großem Abstand am häufigsten verwendete Wandbaustoff. Jedes zweite Haus wird aus Ziegel gebaut. Er verfügt über hervorragende bauphysikalische Eigenschaften und ist vor allem wegen seiner hohen Wärmedämmfähigkeit sowie seines Brandschutz- und Feuchteverhaltens ein idealer Baustoff für Außen- und Innenwände.

Kalksandstein ist ebenfalls ein besonders umweltverträglicher Mauerstein. Er überzeugt durch sehr guten Brandschutz und Schallschutz. Aufgrund der schlechten Wärmedämmeigenschaften kann er nicht ohne zusätzliche Dämmschichten für Außenmauerwerk verwendet werden.

Porenbeton bietet eine ausgezeichnete Wärmedämmung und guten Brandschutz. Da die Wasseraufnahmefähigkeit durch die vielen Poren extrem hoch ist, sollte bei Außenwänden ganz besonders auf eine handwerklich gute, wasserabweisende Putzausführung geachtet werden. Dies gilt vor allem an erdberührenden Stellen, da sich Porenbeton bei stehendem Wasser wie ein Schwamm vollsaugen kann.

Die Stärken von Beton liegen aufgrund der hohen Rohdichte vor allem beim Schall- und Brandschutz sowie der Wärmespeicherfähigkeit. Um jedoch eine gute Wärmedämmung erzielen zu können, ist eine zusätzliche Außendämmung erforderlich.

Bims und Blähton sind am wenigsten verbreitet. Sie verfügen zumeist über gute bauphysikalische Eigenschaften. Nachteil beider Baustoffe sind die höheren Schwindeigenschaften, die zu Putzschäden führen können.

Naturbelassenes Holz ist für den Innenausbau besonders geeignet. Wandkonstruktionen massiver Holzhäuser bieten gute Wärmedämmung und Wärmespeicherung. Brand-, Schallschutz und Schutz vor Elektrosmog sind nur mit zusätzlichem, konstruktiven Aufwand zu erreichen.
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Foto: Bundesverband Porenbeton

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