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Sicherheit in stürmischen Zeiten

Klimaforscher schlagen Alarm: Extreme Stürme werden auch in Deutschland häufiger. Damit das Haus oder Personen nicht beschädigt bzw. verletzt werden, können Hausbesitzer Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Prinzipiell ist jedes Gebäude sturmgefährdet, denn es stellt in der Regel ein Hindernis im Strömungsfeld eines Sturms dar. Besonders angreifbar sind Häuser, die dem Wind frei ausgesetzt sind, wie auf Anhöhen, Hanglagen oder wenn sie aus der geschlossenen Bebauung herausragen. Auch wenn die Immobilien einzeln oder quer zur Hauptwindrichtung stehen, sollte der Sturmsicherung extra Beachtung zukommen. Das Dach bietet aufgrund seiner Lage eine der größten Angriffsflächen für den Wind und braucht daher besonders zuverlässigen Schutz.

Hausbesitzer haben eine gesetzliche Verkehrssicherungspflicht und müssen demnach dafür sorgen, dass von ihrem Gebäude keine Gefährdung ausgeht. Kommen sie dieser Vorschrift nicht nach und sichern das Dach nicht entsprechend, kann es im Falle eines Schadens für den Eigentümer teuer werden – auch Versicherungen können die Regulierung verweigern. Daher sollten Eigentümer ihre Immobilie und insbesondere das Dach als schützende Gebäudehülle genau unter die Lupe nehmen. Das dokumentiert nicht zuletzt auch ein aktuelles Urteil des Landgerichts Hannovers: Ein Hauseigentümer in der hannoverschen Spichernstraße muss für den Schaden aufkommen, der durch eine Dachlawine an einem geparkten Auto entstand.

 

Immobilienbesitzern ist zu raten, regelmäßig ein Auge auf die verschiedenen Teilbereiche des Dachs zu werfen, um Mängel rechtzeitig erkennen zu können. Sie sollten z. B. achten auf:
  • fehlende, beschädigte oder verschobene Dachziegel,
  • Risse oder Beschädigungen in der Dachhaut und dem Schornstein,
  • abgerissene oder lockere Dachteile wie Blitzableiter, Antennen, Schneefanggitter, Dachrinnen oder Regenfallrohre.

 

Jedoch sind nur Experten in der Lage, das Dach zuverlässig zu beurteilen und die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Daher sollte turnusgemäß ein professioneller Dachcheck und eine Wartung durch einen Fachbetrieb durchgeführt werden.

Neben einer regelmäßigen Prüfung und Mängelbeseitigung sollte man – bei Neubau oder Sanierung – ein nachweislich bewährtes Eindeckungsmaterial wählen. Dachdecker vertrauen beispielsweise auf Qualitätsprodukte, denn sie sind langlebig, robust und witterungsbeständig. Besonders stark und zuverlässig sind Tondachziegel in Verbindung mit Sturmfix – einem innovativen Befestigungssystem. Bei Sturmfix gibt eine spezielle Edelstahlklammer den Dachziegeln einen sicheren Halt. Sie wird in eine vorgeformte Nut im Ziegel gesetzt, so dass dieser fest mit der Lattung verschraubt werden kann. So bleiben die Ziegel auch bei stärkstem Sturm dort, wo sie hingehören – auf dem Dach.

 

Info: www.koramic.de
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