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Decke & Wand

Gesund wohnen

Die Deutschen leben gerne umweltbewusst.
Ob beim Neubau oder bei Renovierungen – viele Eigentümer wollen nicht nur gestalten, sondern auch ein gesundes Wohnumfeld schaffen. Wer hier zu unbedarft vorgeht, holt sich schnell Schadstoffe ins Haus, die über die verarbeiteten Materialien an Wänden, Decken und Böden in die Luft freigesetzt werden. Ein Beispiel für einen ökologischen Baustoff, der ein besonders natürliches Flair versprüht, sind Lehmputze.

Gesundes Raumklima garantiert

Lehmputze bestehen ausschließlich aus Sand und Lehmrohstoffen, die getrocknet und gemahlen wurden. Alle Farbtöne sind auffallend dezent und entstehen durch unbedenkliche, mineralische Pigmente. Chemische Zusätze sowie Konservierungs- und Kunststoffe sind dabei ein Tabu. Damit ist ein gesundes Raumklima garantiert. Auch gestalterisch lässt sich mit Lehm einiges machen. Die Jahrtausende alte Baukunst der Mesopotamier, der Ägypter und der nordamerikanischen Pueblo-Indianer zeugen noch heute davon. Die warme Oberfläche von Lehmputzen verwandelt Zimmer in Orte, die Harmonie ausstrahlen.

Ideale Luftfeuchte

Der wesentliche Vorteil des Baustoffs ist seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen, zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben. Bei der sogenannten Sorption wird die Feuchte aus der Raumluft in den Poren des Putzes eingelagert und – das ist nur bei Lehmputzen so – zusätzlich in den Zwischenschichten der Tonpartikel. Die Abgabe in die Raumluft erfolgt längerfristig und kontinuierlich. Der Nutzen für die Hausbewohner: ein angenehmes Raumklima mit idealen Feuchtigkeitswerten. Wenn die Oberfläche unbeschichtet bleibt, ist diese Eigenschaft über viele Jahre hinweg vorhanden. Lehmputze können in allen Innenräumen zum Einsatz kommen. In Bädern und Küchen ist es wichtig, die Bereiche um Waschbecken, Duschen und Badewannen, wo Spritzwasser möglich ist, auszusparen. Hier sind ein Kalk-Zementunterputz und Fliesen empfehlenswert. Lehmputze dürfen nicht auf Tapeten aufgebracht werden. Sonst eignen sich mit entsprechender Vorbehandlung fast alle Untergründe.

Trotzdem: Lüften nicht vergessen

Gesund wohnen beginnt im Kopf. Neben der Wahl von natürlichen Baustoffen ist richtig Lüften und Heizen für ein Wohlgefühl im Haus unverzichtbar. Nur wer die feuchte und warme Raumluft regelmäßig gegen trockene und kühle Außenluft austauscht, hat auf Dauer ein gutes Klima in den eigenen vier Wänden. Denn schon nach drei bis vier Stunden ist die Luft in jedem Zimmer maximal mit Wasserdampf gesättigt. Die Folge sind mittelfristig nasse Stellen an den Wänden und Schimmelbefall. Auch beim Heizen kann man etwas für die eigene Gesundheit tun. Eine Raumtemperatur von 18 Grad ist optimal für die Atemwege und senkt damit auch das Risiko von Erkrankungen in diesem Bereich des Körpers. Nebenbei werden Heizkosten gespart und die Umwelt geschont.

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