
Decke & Wand
Vielfalt ist in!
Ist die Freiluftsaison zu Ende, richtet sich die Aufmerksamkeit dem Hausinneren zu.
Früher war „Raufaser weiß“ fast ein Synonym für Wandgestaltung. Praktisch, weil mehrmals überstreichbar und auch vom Heimwerker einigermaßen ordentlich zu verkleben. Die anspruchslose Tapete erhielt sogar Einzug in die Renovierungsklauseln von Mietverträgen.
Für Bauherren und Modernisierer ist das Tapezieren kein Muss mehr. Früher galt eine verputzte Wand als ärmlich. Im modernen Innenausbau ist sie inzwischen sehr gefragt. Das ist auch den guten baubiologischen Eigenschaften von mineralischen Putzen wie Lehm oder Kalk zu verdanken: Ihre diffusionsoffenen Oberflächen nehmen die Feuchtigkeit aus dem Raum auf und geben sie bei Lufttrockenheit wieder ab. So herrscht stets ein angenehmes Raumklima. Der alkalische Kalk wirkt zudem antibakteriell und beugt der Schimmelbildung vor.
Eine interessante Variante der „Wand pur“ ist die unverkleidete Wand aus Beton, der sogenannte Sichtbeton. Die Oberflächenstruktur wird hier durch die Schalung bestimmt, in die der flüssige Beton gegossen wird: Eine Hülle aus ebenem Stahl ergibt eine scharfkantige, glatte Fläche, während raue Bretter zu einer Holzmaserung führen. Die Nahtstellen der Schalungselemente muss man nicht unbedingt kaschieren. Mit Zusätzen wie Granit, Quarz oder Glasgranulat im Beton ergeben sich zudem weitere Struktur- und Farbeffekte.
Purismus ist nur einer der momentan gefragten Bau- und Wohnstile. Es gibt seit einigen Jahren auch einen Trend zu mehr Wärme und Behaglichkeit, der sich im wiederentdeckten Mut zu Mustern und Dekoren zeigt. In diesem Zusammenhang feiert die Mustertapete ein ziemlich fröhliches Comeback. Dass all dies nicht bizarr oder geschmacklos wirkt, hat seinen guten Grund: Inzwischen haben namhafte Designer die Tapete zur Chefsache erklärt.
Und noch ein Trend kommt zurück: Verkleidungen und Paneele aus Holz oder anderen Materialien finden sich immer häufiger an Wänden und Decken. Ihr praktischer Vorteil: Hinter den Profilen lassen sich Dämmmaterial oder Kabel verstecken. Verlegerichtung, Format und Farbe der Paneele spielen eine große Rolle für die Raumwirkung. Die dunkle, erdrückende Holzdecke der 70er Jahre ist heute glücklicherweise verschwunden. Stattdessen verleihen helle Holzarten und Farben an der Decke dem Raum Leichtigkeit. Mit dunklen oder farbigen Paneelen lassen sich dagegen einzelne effektvolle Akzente setzen, etwa im Kontrast zu einem hellen Putz.
Das gilt auch für den Boden: Es lebe der Ideenreichtum! Holz, Laminat, Fliesen, Kork, Teppiche — sie alle haben ihre Vorteile. Finden Sie heraus, was sich für Ihre individuelle Wohnsituation am besten eignet. Was zu Ihrem Stil passt. Und welcher Bodenbelag Ihrem persönlichen Geschmack entspricht.
Für Bauherren und Modernisierer ist das Tapezieren kein Muss mehr. Früher galt eine verputzte Wand als ärmlich. Im modernen Innenausbau ist sie inzwischen sehr gefragt. Das ist auch den guten baubiologischen Eigenschaften von mineralischen Putzen wie Lehm oder Kalk zu verdanken: Ihre diffusionsoffenen Oberflächen nehmen die Feuchtigkeit aus dem Raum auf und geben sie bei Lufttrockenheit wieder ab. So herrscht stets ein angenehmes Raumklima. Der alkalische Kalk wirkt zudem antibakteriell und beugt der Schimmelbildung vor.
Eine interessante Variante der „Wand pur“ ist die unverkleidete Wand aus Beton, der sogenannte Sichtbeton. Die Oberflächenstruktur wird hier durch die Schalung bestimmt, in die der flüssige Beton gegossen wird: Eine Hülle aus ebenem Stahl ergibt eine scharfkantige, glatte Fläche, während raue Bretter zu einer Holzmaserung führen. Die Nahtstellen der Schalungselemente muss man nicht unbedingt kaschieren. Mit Zusätzen wie Granit, Quarz oder Glasgranulat im Beton ergeben sich zudem weitere Struktur- und Farbeffekte.
Purismus ist nur einer der momentan gefragten Bau- und Wohnstile. Es gibt seit einigen Jahren auch einen Trend zu mehr Wärme und Behaglichkeit, der sich im wiederentdeckten Mut zu Mustern und Dekoren zeigt. In diesem Zusammenhang feiert die Mustertapete ein ziemlich fröhliches Comeback. Dass all dies nicht bizarr oder geschmacklos wirkt, hat seinen guten Grund: Inzwischen haben namhafte Designer die Tapete zur Chefsache erklärt.
Und noch ein Trend kommt zurück: Verkleidungen und Paneele aus Holz oder anderen Materialien finden sich immer häufiger an Wänden und Decken. Ihr praktischer Vorteil: Hinter den Profilen lassen sich Dämmmaterial oder Kabel verstecken. Verlegerichtung, Format und Farbe der Paneele spielen eine große Rolle für die Raumwirkung. Die dunkle, erdrückende Holzdecke der 70er Jahre ist heute glücklicherweise verschwunden. Stattdessen verleihen helle Holzarten und Farben an der Decke dem Raum Leichtigkeit. Mit dunklen oder farbigen Paneelen lassen sich dagegen einzelne effektvolle Akzente setzen, etwa im Kontrast zu einem hellen Putz.
Das gilt auch für den Boden: Es lebe der Ideenreichtum! Holz, Laminat, Fliesen, Kork, Teppiche — sie alle haben ihre Vorteile. Finden Sie heraus, was sich für Ihre individuelle Wohnsituation am besten eignet. Was zu Ihrem Stil passt. Und welcher Bodenbelag Ihrem persönlichen Geschmack entspricht.
Einen Kommentar schreiben
Kommentare:
Bislang wurden keine Kommentare abgegeben


