Umbau / Ausbau
Sanieren für den Mehrwert
Antike Türen, Fenster und Bodenbeläge erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Besitzer alter architektonischer Schönheiten wünschen sich heute stilechte Modernisierungen. Sie sollten sich nicht gleich zum Baustoffhändler aufmachen. Die vorhandenen Materialien wieder aufarbeiten zu lassen ist meist günstiger. Ob Fachwerkhaus, 20er-Jahre Stadtvilla oder Jugendstilwohnung - wer sein altes Schmuckstück runderneuern will, sollte zunächst ein Gutachten vom erfahrenen Architekten einholen. Der Modernisierungspartner analysiert die Bausubstanz, berät den Eigentümer in Stilfragen und überprüft, inwieweit der Denkmalschutz zu berücksichtigen ist.
Charakter bewahren
Der Hausbesitzer bekommt vom Altbauexperten die Eckdaten für die Planung und den Kostenrahmen der Arbeiten: Sind Bauteile komplett zu erneuern? Welche Bezugsquellen für historische Baustoffe können genutzt werden? Ist es möglich, Türen, Treppen oder Holzbalken wieder in den Originalzustand zu versetzen?
Sanierer, die die ursprüngliche Substanz erhalten, bewahren den einzigartigen Charakter ihres Hauses. Stilbewusste müssen im Vergleich zu Hausbesitzern, die herkömmliche Um- und Ausbauten realisieren, keineswegs hohe Mehrkosten in Kauf nehmen. Bei behördlichen Denkmalschutzauflagen sollten Bauherren mit ca. zehn Prozent, sonst mit fünf Prozent Zusatzkosten kalkulieren, so der Experte.
Schönheit auch im Alter
Wo die begehrten Antiquitäten zu finden sind, verrät die bundesweite Händlerliste unter www.historische-baustoffe.de. Bevor sich Modernisierer auf Schatzsuche begeben, lohnt die kritische Bewertung des bestehenden Baumaterials. Oft können Bodenbeläge, Kacheln und auch Vertäfelungen hergerichtet werden und lassen die alte Persönlichkeit des Hauses zum Vorschein kommen. Die Aufarbeitung von vorhandenen Materialien reduziert den Bauaufwand erheblich und drückt die Kosten, nennt der Aachener Architekt Christian Klug eine Grundregel.
Als Beispiel führt er die Erneuerung einer Stadtvilla aus den 20er-Jahren an: Aufgearbeitete Fenster sind um bis zu 50 Prozent günstiger als der Einbau neuer Fenster in alter Optik, die ca. 400 Euro pro qm kosten. Gleiches gilt für die Haustüren. Werden die oft einfach gehaltenen Eingänge überarbeitet, zahlen Modernisierer mit ca. 750 Euro gerade einmal die Hälfte des Preises einer neuen, denkmalgerechten Tür. Natürlich lassen sich nicht alle alte Materialien und Elemente wieder 1 : 1 herrichten, wenn der Zahn der Zeit zu heftig genagt hat. Dann ist es wichtig, behutsam - und natürlich gemeinsam mit dem Fachmann - die Sanierung voranzutreiben, um auch bei der Verwendung neuer Bauteile den Charakter und Stil des alten Gebäudes zu erhalten und ein Schmuckkästchen daraus zu machen.
Der Hausbesitzer bekommt vom Altbauexperten die Eckdaten für die Planung und den Kostenrahmen der Arbeiten: Sind Bauteile komplett zu erneuern? Welche Bezugsquellen für historische Baustoffe können genutzt werden? Ist es möglich, Türen, Treppen oder Holzbalken wieder in den Originalzustand zu versetzen?
Sanierer, die die ursprüngliche Substanz erhalten, bewahren den einzigartigen Charakter ihres Hauses. Stilbewusste müssen im Vergleich zu Hausbesitzern, die herkömmliche Um- und Ausbauten realisieren, keineswegs hohe Mehrkosten in Kauf nehmen. Bei behördlichen Denkmalschutzauflagen sollten Bauherren mit ca. zehn Prozent, sonst mit fünf Prozent Zusatzkosten kalkulieren, so der Experte.
Schönheit auch im Alter
Wo die begehrten Antiquitäten zu finden sind, verrät die bundesweite Händlerliste unter www.historische-baustoffe.de. Bevor sich Modernisierer auf Schatzsuche begeben, lohnt die kritische Bewertung des bestehenden Baumaterials. Oft können Bodenbeläge, Kacheln und auch Vertäfelungen hergerichtet werden und lassen die alte Persönlichkeit des Hauses zum Vorschein kommen. Die Aufarbeitung von vorhandenen Materialien reduziert den Bauaufwand erheblich und drückt die Kosten, nennt der Aachener Architekt Christian Klug eine Grundregel.
Als Beispiel führt er die Erneuerung einer Stadtvilla aus den 20er-Jahren an: Aufgearbeitete Fenster sind um bis zu 50 Prozent günstiger als der Einbau neuer Fenster in alter Optik, die ca. 400 Euro pro qm kosten. Gleiches gilt für die Haustüren. Werden die oft einfach gehaltenen Eingänge überarbeitet, zahlen Modernisierer mit ca. 750 Euro gerade einmal die Hälfte des Preises einer neuen, denkmalgerechten Tür. Natürlich lassen sich nicht alle alte Materialien und Elemente wieder 1 : 1 herrichten, wenn der Zahn der Zeit zu heftig genagt hat. Dann ist es wichtig, behutsam - und natürlich gemeinsam mit dem Fachmann - die Sanierung voranzutreiben, um auch bei der Verwendung neuer Bauteile den Charakter und Stil des alten Gebäudes zu erhalten und ein Schmuckkästchen daraus zu machen.
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