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Wintergarten

Die Qual der Wahl beim Wintergarten: Holz, Kunststoff-Stahl oder Aluminium?

Von seiner anfänglichen Bedeutung als „Orangerie“ hat sich der heutige Wintergarten zu einem Wohnwintergarten entwickelt. Der moderne Wintergarten stellt als Wohnraumerweiterung hohe Anforderungen an die Ausführung und das Material. Ein großes Angebot an den verschiedensten Werkstoffen erwartet den Bauherrn bei der Auswahl seiner Wintergartenprofile. Welches Material für jeden Kaufwilligen das beste darstellt, ist oft nur schwer zu ergründen.
Dem idealen Material auf der Spur

Beim Besuch des Schreinermeisters um die Ecke riecht es schon nach dem verarbeiteten Holz für Ihren Wintergarten. Ein „Holzwurm“ erzählt und schwärmt von seinem Lieblingsmaterial Holz. Wie man Holz leicht verarbeiten und zu den kompliziertes-ten Wintergartenformen verarbeiten könne.
Wir fahren weiter zum Metallbauer, der uns sofort auf die Farbenvielfalt und Tragfähigkeit seiner Aluminiumprofile hinweist. Wintergärten aus Aluminium müssten nicht mehr gestrichen werden.
Auch unser nächster Termin im Kunststoffwintergarten-Werk gibt uns neue Denkanstöße. Kunststoffprofile mit 4- oder sogar 5-Kammertechnik erreichen die höchsten Wärmedämmwerte und somit wird Schwitzwasser auf ein Minimum reduziert. Durch Stahlverstärkungen im Innenbereich sowie speziell entwickelte Stahl/Kunststoff-Sparren sind die filigransten Konstruktionen möglich.

Die individuelle Lösung

Was bei allen Besuchen deutlich wird, jeder stellt seine Verkaufsargumente in den Vordergrund. Parolen, dass Alu-Wintergärten schwitzen, Holzwintergärten faulen oder Kunststoff-Wintergärten sich verziehen, entstehen wohl meistens durch Unkenntnis. Das große Angebot an vorgefertigten Wintergartenprofilen aus Holz, Stahl, Aluminium und Kunststoff sowie verschiedenen Materialkombinationen weist darauf hin, dass es keine Pauschallösungen gibt, sondern im Einzelfall zu entscheiden ist, welches Material am besten geeignet ist.
Dies bestätigt uns auch der Wintergarten-Fachmann: „Alle Materialien funktionieren wunderbar, wenn sie materialgerecht gefertigt und montiert werden. Gleichzeitig ist für eine geeignete Beheizung und Beschattung zu sorgen, das heißt die Gesamtplanung des Objektes muss stimmen.“
Für die Materialwahl sind neben den technischen und materialspezifischen Eigenschaften vor allem die gestalterischen Möglichkeiten und der spätere Pflegeaufwand maßgebend. Immer häufiger kommen Kombinationen zum Einsatz, die die positiven Eigenschaften verschiedener Materialien miteinander verbinden sollen. Beispiel: wohnliches Holz für innen, das pflegeleichte Alu für außen.

Die Geschmäcker sind verschieden

Nicht zuletzt entscheidet aber letztlich auch der persönliche Geschmack über die Auswahl des Materials. Während der eine die natürliche Atmosphäre von Holz bevorzugt, tendiert der andere eher zum technisch-kühl wirkenden Aluminium.

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