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Experten-Tipps

Gartenhaus: Achtung bei Baumaßnahmen

Ob Gartenhaus, Laube oder Datscha – die kleinen Oasen im Grünen sind sehr beliebt. Sie gelten als Erholungsorte mitten in der Stadt oder am Stadtrand.

Wer ein eigenes Refugium besitzt, möchte es sich auch so schön wie möglich machen. Deshalb werden häufig kleine Umbaumaßnahmen an Objekten durchgeführt. Ein neuer Geräteschuppen hier, eine moderne Terrassenüberdachung dort – doch Vorsicht: Bauliche Erweiterungen müssen beim Bauamt aktenkundig sein, also angemeldet werden, erklären die Bausachverständigen des BVS (Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.).

Umbaumaßnahmen müssen genehmigt sein

 

Generell gilt: wird in die Statik oder die Bausubstanz eingegriffen, muss ein Antrag gestellt werden. Hierzu zählt schon die Überdachung der Terrasse oder die Installation eines größeren Geräteschuppens. Ausschlaggebend ist dann für die Genehmigung der sogenannte Flächennutzungsplan. Fehlt eine Baugenehmigung, kann das Bauamt verfügen, dass die Baumaßnahmen rückgängig gemacht werden. Oder es steht ein u.a. empfindliches Bußgeld an. Verboten ist auch eine Nutzung als fester Wohnsitz.

Je nach Bundesland ist die Landesbauverordnung unterschiedlich; teils können auch die Kommunen zuständig sein. Besser ist es, sich vorab zu informieren oder einen qualifizierten Sachverständigen zu Rate zu ziehen: http://www.bvs-ev.de/svz/

 

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