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Experten-Tipps

Ideale Raumbeschaffenheit gegen Erkältungsrisiko

Expertentipp von Gebäude- und Raumklimaexperte Dipl.-Ing. Lars Rautenberg von der Imvest Projektentwicklung.

Das große Problem besteht darin, dass die Luft im geschlossenen Raum entweder eine gute Qualität durch stetiges Lüften aufweist, dann aber im Winter die relative Luftfeuchtigkeit sinkt. Oder es wird schlecht gelüftet, was der Luftfeuchtigkeit zugute kommt, aber die negativen Effekte einer geringen Luftqualität mit sich bringt.

 

 

Mit einigen Tricks kann man eine Verbesserung herbeiführen, z. B. nasse Handtücher auf die Heizkörper legen, um so die relative Luftfeuchtigkeit anzuheben. Auch Pflanzen haben einen positiven Effekt für das Raumklima. Auf regelmäßiges Lüften sollte man jedenfalls unter keinen Umständen verzichten.

 

 

Mit vertretbarem Aufwand ein ideales Raumklima dauerhaft herzustellen, ist aber grundsätzlich auf „manuellem Wege“ ein äußerst schwieriges Unterfangen. Die besten Ergebnisse kann man hier tatsächlich in Passivhäusern erzielen, wo die Beschaffenheit der Raumluft vollständig über die Haustechnik geregelt werden kann. Wenn eine Feuchterückgewinnung im System integriert ist, hat man effektiv ein witterungsunabhängiges Raumklima. Dadurch können die gesundheitlichen Risiken der kalten Jahreszeit in den eigenen vier Wänden auf ein Minimum reduziert werden.

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