
Küche
Rückenschonend
Bequemes und gesundes Arbeiten? Im Beruf selbstverständlich. Aber Zuhause? In der eigenen Küche? Hier ist Ergonomie oft ein Fremdwort. Neue Küchen sind komfortabel, sicher, bieten einen guten Überblick und schonen den Rücken.
Bücken, beugen, strecken, verdrehen und schwer heben gehören heute leider immer noch zum Küchenalltag. Die Folge sind Rückenprobleme, inzwischen Volkskrankheit Nummer Eins. Aber auch Unfälle, wie Stürze und Brüche, passieren häufig. Dabei lässt sich durch eine ergonomische Küchenplanung bestens vorbeugen.
Die AMK (Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V., Mannheim) hatte bereits vor Jahren eine Ergonomiestudie erstellen lassen. Die TH Darmstadt untersuchte und bewertete sämtliche wichtigen Arbeitsbereiche in der Küche.
Das Ergebnis der Studie: Eine länger andauernde Rückenbeugung sollte vermieden werden. Dies führt zu einseitigen Bandscheibenbelastungen. Daraus folgen zwei wichtige Anforderungen an eine ergonomische Küchenplanung:
1. Die Arbeitshöhe in der Küche sollte der Körpergröße der hauptsächlichen Nutzer angepasst sein. Und:
2. Für unterschiedliche Tätigkeiten werden unterschiedliche Arbeitshöhen empfohlen.
Die Küchenbranche hat sich längst darauf eingestellt. Moderne Einbauküchen werden vom Küchenfachhandel individuell geplant. Mit Hilfe eines „Ergonomie-Planers“ passt der Küchenfachverkäufer die Arbeitshöhe exakt an die Körpergröße der Hauptperson an.
Bei einer Körpergröße von beispielsweise 160 cm liegt die empfohlene Arbeitshöhe bei 90 cm, bei 170 cm Körpergröße bereits bei 100 cm. Bei einer Größe zwischen 180 bis 185 cm sollte sie dann 105 cm betragen. Mit neuen Korpuskonzepten und unterschiedlichen Sockelhöhen erfüllen die Küchenhersteller alle Anforderungen an eine ergonomisch geplante Küche. Sie bieten zudem die notwendige Flexibilität.
Im Spülenbereich bereiten die Hobbyköchinnen und -köche vieles vor. Deshalb kann er bis zu 15 cm höher als der normale Arbeitsbereich eingebaut werden. Dagegen wird die Arbeitshöhe im Kochbereich tiefer liegend als der normale Arbeitsbereich gewählt. So sind Töpfe und Pfannen ganz ohne Rückenbeugen bequem von oben einsehbar.
Vollauszüge anstelle von Fachböden sind ideal für die Innenausstattung von Unterschränken. Sie eignen sich bestens zur Bevorratung, weil sie einen optimalen Ein- und Überblick gewähren. Und sie können ohne zu langes und zu tiefes Bücken be- und entladen werden.
Häufig genutzte Utensilien sollten immer leicht und schnell zugänglich aufbewahrt werden. Entweder direkt unterhalb der Arbeitsfläche oder in der ersten Ebene des Oberschrankbereichs.Selten verwendete Gegenstände gehören in die oberste Ebene der Oberschränke. Oder in die unterste Ebene der Unterschränke. Fachböden in Ober- und Hochschränken, die zwischen 5 und 15 cm über der Körpergröße liegen, sind gut erreichbar. Für höhere Böden empfiehlt sich eine Tritthilfe, die in den Sockel integriert werden kann.
Backöfen, Mikrowellengeräte, Dampfgarer und Geschirrspülmaschinen können heute in jeder beliebigen Höhe eingebaut werden. In Sicht- und Griffhöhe schonen sie den Rücken. Bieten einen guten Überblick und erlauben sicheres und komfortables Arbeiten. In den neuen Einbauküchen sind perfekte Bewegungsabläufe angesagt. Dafür sorgen intelligente mechanische und elektrische Möbelfunktionsbeschläge. Möbelfronten, die sich quasi von alleine öffnen, sind keine Utopie, sondern erfreuliche Realität. Vor allem bei grifflosen Möbelfronten genügt bereits ein kurzer und sanfter Druck mit Finger, Ellbogen, Hüfte oder Knie. Und schon schweben Schranktüren, Auszüge und Schubkästen lautlos und komfortabel entgegen. Damit bewegen sich auch die Küchenbesitzer viel lässiger durch ihre neue Einbauküche.
Unter den am Markt angebotenen Öffnungssystemen gibt es mechanische und elektrische Lösungen. Am einfachsten und kostengünstigsten ist ein mechanisches Öffnungskonzept, das auf einer eingebauten magnetischen Haftplatte und einem Gegenstück basiert. Es lässt sich übrigens für Möbeltüren auch ganz leicht nachrüsten.
Die AMK (Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V., Mannheim) hatte bereits vor Jahren eine Ergonomiestudie erstellen lassen. Die TH Darmstadt untersuchte und bewertete sämtliche wichtigen Arbeitsbereiche in der Küche.
Das Ergebnis der Studie: Eine länger andauernde Rückenbeugung sollte vermieden werden. Dies führt zu einseitigen Bandscheibenbelastungen. Daraus folgen zwei wichtige Anforderungen an eine ergonomische Küchenplanung:
1. Die Arbeitshöhe in der Küche sollte der Körpergröße der hauptsächlichen Nutzer angepasst sein. Und:
2. Für unterschiedliche Tätigkeiten werden unterschiedliche Arbeitshöhen empfohlen.
Die Küchenbranche hat sich längst darauf eingestellt. Moderne Einbauküchen werden vom Küchenfachhandel individuell geplant. Mit Hilfe eines „Ergonomie-Planers“ passt der Küchenfachverkäufer die Arbeitshöhe exakt an die Körpergröße der Hauptperson an.
Bei einer Körpergröße von beispielsweise 160 cm liegt die empfohlene Arbeitshöhe bei 90 cm, bei 170 cm Körpergröße bereits bei 100 cm. Bei einer Größe zwischen 180 bis 185 cm sollte sie dann 105 cm betragen. Mit neuen Korpuskonzepten und unterschiedlichen Sockelhöhen erfüllen die Küchenhersteller alle Anforderungen an eine ergonomisch geplante Küche. Sie bieten zudem die notwendige Flexibilität.
Im Spülenbereich bereiten die Hobbyköchinnen und -köche vieles vor. Deshalb kann er bis zu 15 cm höher als der normale Arbeitsbereich eingebaut werden. Dagegen wird die Arbeitshöhe im Kochbereich tiefer liegend als der normale Arbeitsbereich gewählt. So sind Töpfe und Pfannen ganz ohne Rückenbeugen bequem von oben einsehbar.
Vollauszüge anstelle von Fachböden sind ideal für die Innenausstattung von Unterschränken. Sie eignen sich bestens zur Bevorratung, weil sie einen optimalen Ein- und Überblick gewähren. Und sie können ohne zu langes und zu tiefes Bücken be- und entladen werden.
Häufig genutzte Utensilien sollten immer leicht und schnell zugänglich aufbewahrt werden. Entweder direkt unterhalb der Arbeitsfläche oder in der ersten Ebene des Oberschrankbereichs.Selten verwendete Gegenstände gehören in die oberste Ebene der Oberschränke. Oder in die unterste Ebene der Unterschränke. Fachböden in Ober- und Hochschränken, die zwischen 5 und 15 cm über der Körpergröße liegen, sind gut erreichbar. Für höhere Böden empfiehlt sich eine Tritthilfe, die in den Sockel integriert werden kann.
Backöfen, Mikrowellengeräte, Dampfgarer und Geschirrspülmaschinen können heute in jeder beliebigen Höhe eingebaut werden. In Sicht- und Griffhöhe schonen sie den Rücken. Bieten einen guten Überblick und erlauben sicheres und komfortables Arbeiten. In den neuen Einbauküchen sind perfekte Bewegungsabläufe angesagt. Dafür sorgen intelligente mechanische und elektrische Möbelfunktionsbeschläge. Möbelfronten, die sich quasi von alleine öffnen, sind keine Utopie, sondern erfreuliche Realität. Vor allem bei grifflosen Möbelfronten genügt bereits ein kurzer und sanfter Druck mit Finger, Ellbogen, Hüfte oder Knie. Und schon schweben Schranktüren, Auszüge und Schubkästen lautlos und komfortabel entgegen. Damit bewegen sich auch die Küchenbesitzer viel lässiger durch ihre neue Einbauküche.
Unter den am Markt angebotenen Öffnungssystemen gibt es mechanische und elektrische Lösungen. Am einfachsten und kostengünstigsten ist ein mechanisches Öffnungskonzept, das auf einer eingebauten magnetischen Haftplatte und einem Gegenstück basiert. Es lässt sich übrigens für Möbeltüren auch ganz leicht nachrüsten.
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