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Kassenschlager eigene Urlaubsimmobilie

Ferien mit Ausblick auf Rendite.

Mit der eigenen Ferienimmobilie umgehen Urlauber nicht nur überbuchte Hotels und haben den besten Platz am Pool schon vor ihrer Anreise sicher. Durch ihre Vermietung lässt sich nebenbei auch noch Geld verdienen und die eigene Reisekasse aufbessern.

Worauf sollten Käufer eines Urlaubsdomizils achten?

  • Traumlagen gesucht:
    Bei Ferienhäusern und -wohnungen ist die Lage entscheidend. In einer attraktiven und beliebten Urlaubsregion fällt die Vermietung leichter. Ist die passende Gegend gefunden, sollten Käufer zusätzlich auf den Ortsteil, die Verkehrsanbindungen sowie das Angebot von Restaurants, Geschäften und Freizeitaktivitäten achten. Ein ganzjährig belebter Ort in der Nähe lockt Mieter auch in der Nebensaison an.

  • Richtig kalkulieren:
    Käufer einer Immobilie in einer deutschen Ferienregion müssen Grunderwerbsteuer, Notarkosten und gegebenenfalls Maklergebühren zahlen. Diese Gebühren summieren sich auf bis zu 15 Prozent des Kaufpreises. Jährliche Kosten fallen ebenfalls an für Heizung, Wasser, Gemeinschaftskosten, Versicherungen, GEZ oder die Grundsteuer.
    Als Faustregel gilt: Die Nebenkosten betragen ungefähr drei Euro pro Monat und Quadratmeter. Im Ausland sollte man sich hierzu genau vor Ort erkundigen.

  • Die Kasse klingeln lassen:
    Die Rendite einer Ferienimmobilie hängt vom Standort und den Mieteinnahmen ab. Bei besonders attraktiven Objekten sind sogar sechs bis acht Prozent Rendite jährlich drin. Davon sollte man allerdings nicht ausgehen. Denn ein verregneter Sommer kann die Rechnung schnell zunichtemachen.
    Die Faustregel hier: Mit 120 vermieteten Tagen im Jahr bringt eine Ferienimmobilie ein Plus in die Kasse.

  • Wohlfühloasen schaffen:
    Urlauber wollen sich in ihrer Ferienunterkunft wie zuhause fühlen – so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie nächstes Jahr wiederkommen. Helle Räume, moderne Einrichtung, eine große Küche und ausreichend Abstellfläche locken Gäste an. Auch WLAN und ein Flatscreen-TV sind bei neuen Wohnungen Standard. Bei der Möbelauswahl sollten Vermieter auf pflegeleichte und strapazierfähige Materialien setzen. Für Sitzmöbel empfehlen sich abziehbare und waschbare Bezüge. Sonst investieren Eigentümer im Zweifel doppelt.

  • Mit Service punkten:
    Vermieter können ihren Urlaubern mit kleinen Gesten – einer Flasche Wein oder persönlichen Freizeittipps – eine Willkommensfreude bereiten. Organisatorische Angelegenheiten wie die Schlüsselübergabe, das Zahlen der Kurtaxe oder die Endreinigung müssen ebenfalls geregelt sein.
    Es gibt verschiedene Agenturen, die das komplette Service-Paket inklusive Wohnungsübergabe und Werbung übernehmen. Das lohnt sich besonders für Eigentümer, die nicht vor Ort wohnen. Dafür werden ca. 15–30 Prozent der Mieteinnahmen als Provision fällig. (Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
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