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Vorsicht Schufa-Falle

Eine falsche Bank-Abfrage kann Ihre Kreditwürdigkeit verschlechtern.
Für Kreditnehmer ist der Vergleich mehrerer Angebote ein Muss. Dabei sollten sie es aber unbedingt vermeiden, in die Schufa-Falle zu tappen.

 

Denn bevor Banken einem potenziellen Kunden ein Kreditangebot unterbreiten, fragen sie bei der Schufa standardmäßig die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Interessenten ab.

 

Konditionenanfrage statt Kreditanfrage

Die Bank sollte die Abfrage unbedingt als reine "Konditionenanfrage" kennzeichnen. Eine "Kreditanfrage" kann negative Folgen für den Verbraucher haben. Dieser Vermerk wird in der Schufa-Datenbank gespeichert. Er ist zudem für andere Geldhäuser mehrere Tage einsehbar.

 

Kommt es dann nicht zum Kreditvertrag, entsteht der Eindruck, der Interessent sei nicht kreditwürdig. Auch wenn dieser den Kredit ausgeschlagen hat, weil ihm das Angebot zu teuer war.

 

Bonität

Bereits ein Abfragefehler kann dazu führen, dass die Schufa die Bonitätsbewertung des Kreditnehmers von einem Bankbesuch zum nächsten herabstuft, also der sogenannte Scorewert fällt.

 

Folge

Der Kunde erhält trotz solider finanzieller Verhältnisse entweder keinen Kredit oder er muss schlechtere Konditionen in Kauf nehmen.

 

Bußgeld für Banken

Die seit April geltende Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes verbietet es den Banken, bei reinen Konditionenabfragen eine Kreditanfrage an die Schufa zu melden.

 

Bei einer Zuwiderhandlung riskieren die Geldinstitute ein Bußgeld.

 

Tipp

Verbraucher sollten beim Einholen von Vergleichskonditionen die jeweilige Bank vorab ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich um eine reine Konditionenanfrage handelt.

 

Quelle: www.ing-diba.de

 

Fotos: bilderbox

 

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